Operation

Unersetzlich für
das Gesundheitssystem

Medizin mit Spezialaufgaben

Die Sonderrolle der deutschen Universitätsklinika

Die 33 deutschen Universitätsklinika gemeinsam mit den Medizinischen Fakultäten übernehmen im Gesundheitswesen eine besondere Funktion. Aufgrund ihrer Verbindung von Forschung, Lehre und Krankenversorgung sind sie in der Lage, auch seltene und schwerste Erkrankungen nach dem neuesten Stand der Medizin zu behandeln. Sie entwickeln und erproben medizinische Innovationen und sorgen dafür, dass neue wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst schnell beim Patienten ankommen. Die Universitätsmedizin sichert die Weiterbildung von Ärzten auch in Spezialdisziplinen wie beispielsweise Kinderkardiologie, Neuropathologie oder Transfusionsmedizin. Die Universitätsklinika stellen eine Rund-um-die-Uhr-Notfallversorgung auf höchstem Niveau sicher. Mit ihren interdisziplinären Krankenversorgungszentren sorgen sie dafür, dass Patienten mit schweren Erkrankungen das Knowhow unterschiedlichster Fachrichtungen zur Verfügung steht.

Höchste medizinische Versorgungsstufe

Als Krankenhäuser der höchsten medizinischen Versorgungsstufe übernehmen die Universitätsklinika Patienten mit besonders schwierigen und komplizierten Erkrankungen. Sie machen oft auch dort noch Behandlungsangebote, wo andere Leistungserbringer nicht mehr weiterwissen. Die zu erbringenden diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen sind aufwendig und benötigen oft eine leistungsfähige Infrastruktur sowie eine fächerübergreifende Zusammenarbeit.

Maximale Versorgung auch ambulant

Die Ambulanzen an den Universitätsklinika sind gefragte Anlaufstellen für Patienten, für deren Beschwerden Haus- oder Fachärzte keine eindeutige Ursache und Therapie finden konnten. Zur Abklärung sind oftmals viele diagnostische Schritte – und Spezialwissen erforderlich. Gerade für jene Fälle, die Methoden jenseits der ärztlichen Routine und fachübergreifende Erfahrung erfordern, sind diese Ambulanzen prädestiniert. Hier kann das gesamte medizinische Leistungsspektrum der Uniklinika bei Bedarf abgerufen werden. Patienten finden eine umfassende Diagnostik und Therapie. Wenn nötig werden sie von einem multiprofessionellen Team aus Spezialisten verschiedenster Fachgebiete gemeinsam betreut. Gerade für Menschen mit komplexen und seltenen Erkrankungen sind solche Anlaufstellen unverzichtbar. Auch Patienten mit Krebserkrankungen können immer häufiger ambulant versorgt werden. Zudem werden in den Hochschulambulanzen Krankheitsbilder und Therapien erforscht und angehende Ärzte ausgebildet.

Nah am Patienten Hochschulambulanzen sind Tore zur Hochschulmedizin

Innovationszentren für neue Behandlungsmethoden

Moderne Medizin lebt von Innovationen, um die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten weiterzuentwickeln. In der Universitätsmedizin werden neue Behandlungsmethoden klinisch erprobt und erstmals angewandt. Medizinische Innovationen zu etablieren und zu evaluieren, ist aufwendig. Es bedarf dazu einer aufwendigen Infrastruktur und geschulter Fachkräfte.

Notfallversorgung 365 Tage im Jahr und rund um die Uhr

Eine komplette Notfallversorgung rund um die Uhr über alle medizinischen Disziplinen bieten nur wenige der rund 2.000 Krankenhäuser in Deutschland an. Die deutschen Universitätsklinika sichern 365 Tage im Jahr rund um die Uhr die Notfallversorgung im größtmöglichen Umfang ab. Das Behandlungsspektrum umfasst dabei Schwerstverletze mit Polytrauma genauso wie seltene Notfälle wie Vergiftungen.

Die interdisziplinären Krankenversorgungszentren

An den deutschen Universitätsklinika beschäftigen sich Spezialisten aus unterschiedlichen Fachrichtungen gleichzeitig mit einem Patienten, beispielsweise in Fallkonferenzen. Der hohe Aufwand, der auch Koordination, umfassendes Qualitätsmanagement und eine lückenlose Dokumentation beinhaltet, sorgt wissenschaftlich belegbar für bessere Behandlungsqualität.

Seltene Erkrankungen sind eine besondere Herausforderung

Seltene Erkrankungen sind meist genetisch mitbedingt und zurzeit häufig nicht heilbar. Das Ziel ist es, diesen Patienten trotzdem ein möglichst beschwerdefreies Leben zu ermöglichen. Deshalb bedürfen die betroffenen Patienten einer besonders zeitintensiven Zuwendung und einer aufwendigen Spezialdiagnostik. An den Universitätsklinika gibt es deshalb spezielle Zentren für Seltene Erkrankungen.

Verantwortung für die Weiterbildung

Auch die Weiterbildung von Ärzten ist Aufgabe der Universitätsklinika. Berufsanfänger werden von erfahrenen Fachärzten begleitet und bei ihrer Weiterbildung zum Facharzt unterstützt. Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag zur dauerhalten Gewährleistung der fachärztlichen Versorgung in Deutschland.

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